Ein typischer Tag im Juli…

Es ist 5:41, es sind 28°C und ich trage einen Anzug. Jackett und Krawatte habe ich auch nicht vergessen. Nicht, dass es mir im Büro nachher kalt wird.
Um Lastspitzen zur wärmsten Zeit des Tages zu vermeiden, gibt es eine Methode namens pre-cooling, bei der man die Temperatur frühmorgens extra weit herunter bringt, dafür mittags die Kompressoren und Ventilatoren etwas schont. Klingt in der Theorie recht gut und sinnvoll, nur stellt sich in der Praxis heraus, dass einige besonders findige Cubicle-Bewohner anfangen, mitgebrachte elektrische Heizungen anzuschalten. Nun denn.

Facebook versus WordPress

Facebook gefiel mir noch nie so richtig, aber ich habe Geschmack daran gefunden, ab und zu ein paar Sätze zu schreiben, ohne mir über Adressaten den Kopf zu zerbrechen. Das geht auch ohne Facebook, dachte ich mir letztens. Google+ ist technisch schon einmal ein paar Schritte voraus, aber hinsichtlich der Verwertungsrechte an den ihnen anvertrauten Fotos und Texte, und des Potenzials der missbräuchlichen Verknüpfung, Auswertung und Ausbeutung unserer Daten genauso schwer verdaulich.

Ein Blog ist üblicherweise komplett öffentlich. Ein ambitionierter Privatsphären-Beelzebub kann daraus prinzipiell die gleichen Daten kopieren, verknüpfen und auswerten. Er hat es nur nicht ganz so bequem, und rechtlich bewegt er sich dann auch sehr eindeutig auf der Gegenfahrbahn.

Also experimentiere ich jetzt mal etwas mit WordPress.